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Legales „Wildcamping-Gefühl“ in Österreich.


Danke vanlifemagazin.eu für den Beitrag.


Camping in Österreich erfährt einen deutlichen Aufschwung. Doch mit der wachsenden Begeisterung für diesen Reisetrend steigt auch die Herausforderung: Wo können Reisende einen legalen Stellplatz finden, besonders wenn traditionelle Campingplätze ausgebucht sind oder man dort nicht hinwill?

Die Buchungsplattform „like2camp“ bietet Stellplätze in touristischen Regionen.


Das moderne Camper-Dilemma Es ist eine gängige Erfahrung: Man sucht nach dem idealen Ort zum Übernachten, nur um festzustellen, dass die bekannten Campingplätze bereits ausgebucht sind. „87 % der Camper suchen spontan und online nach einem Schlafplatz. Viele von ihnen werden von den Menschenmassen an den populären Orten abgeschreckt und suchen Ruhe an alternativen Stellplätzen“, meint „like2camp“-Gründerin Verena Sowa. Deshalb hat man sich vor rund einem Jahr überlegt, wie man Reisemobilisten und touristische Gemeinden zusammenbringen könnte, damit beide etwas davon haben.

„like2camp“ als Lösung Mit „like2camp“ wurde eine Plattform ins Leben gerufen, die gezielt für diese spontanen Campingliebhaber entwickelt wurde. Die Vision dahinter? Ein legales „Wildcamping-Gefühl“ in den attraktivsten Regionen Österreichs bieten. Schluss mit dem Stress der Suche nach freien Plätzen – mit „like2camp“ soll die spontane Planung problemlos und stressfrei werden. Über die Website können freie Stellplätze direkt gebucht werden.

Angebot und Preise Noch befindet sich die Plattform im Aufbau. Bislang stehen Stellplätze an rund 14 Standorten in Österreich zur Verfügung, darunter z.B. das Waldbad Anif oder der Naturpark Wienerbruck am Ötscher. Die Preise liegen zwischen 15 und 25 Euro pro Nacht für Reisemobile. Bezahlt wird direkt über die Plattform. Die Bandbreite reicht von privaten Plätzen bis hin zu Stellplätzen auf bestehenden Parkflächen von Gemeinden und Ausflugszielen.



Wertschöpfung in den Regionen Im Unterschied zu bestehenden Stellplatz-Vermittlern wie „Schau aufs Land“, „Roadsurfer Spots“, „VanSite“, „Landvergnügen“ etc. richten sich die Macher von „like2camp“ nicht nur an private Stellplatzgeber, sondern auch ganz bewusst an Gemeinden. Schließlich ist gerade in Tourismusregionen das Wildcamping ein Problem, genauso wie nicht eingehobene Ortstaxen, die durch Gratisangebote und illegales Stehen in den Gemeindekassen fehlen. Deshalb wird über „like2camp“ die Ortstaxe gleich direkt an die betroffene Gemeinde abgeführt. Das führt zu mehr Wertschöpfung in der Region und nicht zuletzt zu valideren Nächtigungszahlen in diesem sehr mobilen Reise-Segment.

Für Gemeinden ergibt sich daraus die Möglichkeit, leerstehende Parkflächen sinnvoll zu nutzen, etwa bei Ausflugszielen, Seilbahnstationen, Kletterparks etc. Sprich: Überall dort, wo tagsüber ohnehin geparkt wird, kann man Reisemobil-Stellplätze für die Nacht zur Verfügung stellen. Dies bietet nicht nur potenzielle Einnahmequellen, sondern fördert auch einen nachhaltigen Tourismus.


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